Alexander Calder

HAUSER & WIRTH Paris, 26 bis rue François 1er, 75008, Paris

19. Oktober 2026 – 19. Dezember 2026

1953 kehrte Alexander Calder nach 20 Jahren nach Frankreich zurück und ließ sich in Aix-en-Provence und später in Saché im Loiretal nieder. Diese Ausstellung ist das erste große Projekt, das dieser ausgedehnten Nachkriegszeit in Calders Karriere gewidmet ist. Gezeigt werden zwei außergewöhnliche mehrdimensionale Arbeiten: "Les Granettes" (1953), ein großformatiges stehendes Handy, das zum ersten Mal seit 72 Jahren ausgestellt wird, und "The Putney Mobile" (1954), das sein öffentliches Europa-Debüt gibt. Ergänzt werden diese skulpturalen Meisterwerke durch eine bedeutende Sammlung von Tusche- und Gouache-Gemälden, die zwischen 1953 und 1954 entstanden sind. Die Arbeiten fangen die explosive phantasievolle Energie und technische Innovation ein, die Calders Praxis definierten, und zeigen seine seltene Beherrschung des Zusammenspiels von Ästhetik und Physik, Gleichgewicht und Disparität, Stasis und Bewegung.

Alexander Calder