Alix Cléo Roubaud: Si quelque chose noir

Galerie Buchholz, Fasanenstraße 30, 10719, Berlin

10. September 2026 – 31. Oktober 2026

Mit »Si quelque chose noir« widmet die Galerie Buchholz der in Kanada geborenen Künstlerin Alix Cléo Roubaud (1952–1983) erstmals in Deutschland eine Einzelausstellung. Die Ausstellung ist von Hélène Giannecchini kuratiert. Als Fotografin und Autorin entwickelte Roubaud eine experimentelle und radikale Praxis, mit der sie die Grenzen des fotografischen Mediums auslotete. Sie arbeitete fast ausschließlich in der Dunkelkammer im Badezimmer ihrer Pariser Wohnung und nutzte experimentelle Entwicklungstechniken, mehrfach belichtete Negative sowie ein intensives Aufhellen und Anbrennen. Abstrakte Lichtmanipulationen, ihr »Bleistift aus Licht«, Verunreinigungen und Viragierungen prägen die seltenen High-Key-Abzüge. Da Roubaud ihre Negative vernichtete, wird jeder Abzug zum Einzelstück. Im Zentrum steht die herausragende Serie »Si quelque chose noir« (»Wenn etwas schwarz«), in der ihre Kunst einen Höhepunkt erreicht.

Alix Cléo Roubaud: Si quelque chose noir