The Metropolitan Museum of Art, 1000 5th Ave, 10028, New York City
1. Juli 2026 – 17. Januar 2027
Diese besondere Installation, die einige der ikonischsten europäischen Gemälde der Met zeigt, untersucht, wie menschliche und nichtmenschliche Geschichten grundlegend miteinander verflochten sind – und wie diese Tatsache im Laufe der Zeit verstanden wurde. Erfahren Sie, wie Künstler wie Pieter Bruegel der Ältere und Nicolas Poussin das komplexe Verhältnis der Menschheit zur Natur erforschten. Die gezeigten Gemälde zeigen, dass Menschen nicht außerhalb natürlicher Ökosysteme existieren können, sondern tiefgreifend mit dem Rest der natürlichen Welt verflochten sind. Diese Gemälde von etwa 1525 bis 1775 zeichnen eine Verschiebung der europäischen Naturdarstellungen von Einbettungsäußerungen hin zu Dominanzbehauptungen nach und zeigen, dass unsere Naturvorstellungen selbst nicht „natürlich“, sondern kulturell konstruiert sind. Die Darstellungen der Künstler prägen die Erfahrungen der Betrachter mit den von ihnen dargestellten Umgebungen. Überlappende Themen sind alte Mythen, die natürliche Kräfte personifizieren; die Beziehung zwischen Kunst und Wissenschaft durch direkte Beobachtung der Natur; Idealisierungen landwirtschaftlicher Arbeit, die Klassen-, Geschlechter- und Kolonialmachtstrukturen aufrechterhielten. Als physische Objekte verändern Gemälde natürliche Ressourcen wie Flachs, Holz und seltene Mineralien. Im Gegenzug haben diese Materialien weiterhin ein eigenes Leben.