Neue Nationalgalerie, Potsdamer Straße 50, 10785, Berlin
30. April 2026 – 25. Oktober 2026
Fujiko Nakayas ortsspezifische Nebelskulptur kehrt wegen des großen Publikumsinteresses erneut in den Skulpturengarten der Neuen Nationalgalerie zurück. Die Arbeit verwandelt Mies van der Rohes ikonische Architektur in eine flüchtige, atmosphärische Landschaft und lädt Besucher*innen zu einer intensiven Begegnung mit Raum, Natur und Wahrnehmung ein. Nakayas Nebelskulpturen erweitern den Begriff von Skulptur, indem sie temporäre, sich ständig verändernde Formen aus Nebel schaffen. Für Berlin entwickelte sie 2025 eine neue Installation, die den gesamten Skulpturengarten einbezieht: Nebelformationen steigen von verschiedenen Seiten auf, mischen sich mit den Bäumen und den festen Skulpturen und lösen sich schließlich in den Himmel auf. Je nach Dichte erscheint der Nebel mal als fast greifbares Volumen, mal als transparenter Schleier. Die klare Architektur der Neuen Nationalgalerie mit ihren Sichtachsen und der langen Glasfassade bietet dafür den idealen Rahmen. Schon aus dem Innenraum lassen sich die wechselnden Nebelbilder beobachten, während Besucher*innen im Garten direkt in das Geschehen eintauchen können.