Ephraim-Palais, Poststraße 16, 10178, Berlin
10. September 2026 – 7. Februar 2027
Ihre Wurzeln sind da – Ihre Zweige sind hier …" gibt den Ton für diese Ausstellung vor, die die Besucher dazu einlädt, Berlin als Stadt zu überdenken, die von verflochtenen künstlerischen und Migrationsgeschichten geprägt ist. Sie präsentiert künstlerische Positionen von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart und vereint selten gezeigte Werke aus der Sammlung des Berliner Museums mit ausgewählten Leihgaben zu Exil, Alltag und Selbstermächtigung. Archivalien und Audiointerviews mit Künstlerinnen und Künstlern ergänzen die Berliner Geschichte um transnationale Perspektiven. Die Ausstellung untersucht die Spuren von Migration und Exil in der Berliner Kunst, die Unterschiede zwischen Ost- und Westberlin und die Bedeutung von Netzwerken, kollektiven Räumen und selbstorganisierten Strukturen. Gezeigt werden Gemälde, Drucke, Filme und Skulpturen von Cecilia Boisier, Santos Chávez, Ximena Ferrer Pizarro, Evelyn Kuwertz, Ertekin Özcan, Minh Duc Pham, Núria Quevedo, Chetna Vora und Hanefi Yeter. Führungen, Kreativworkshops und ein Storytelling-Salon begleiten die Ausstellung. Kuratiert von Christine Heidemann und Aurora Rodonò, mit Pia Dressler und Antonia Welch Guerra.