Jeewi Lee. Residual Memories

Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-128, 10969, Berlin

10. September 2026 – 5. April 2027

Jeewi Lee (*1987 in Seoul) erhält den Gasag Kunstpreis 2026, der seit 2010 in Kooperation mit der Berlinischen Galerie an herausragende künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technik vergeben wird. Lee arbeitet mit ortsspezifischen Installationen, Skulpturen, Bildserien und Interventionen. In scheinbar wertlosen Materialien und Artefakten untersucht sie die Spuren von Zeit, Erinnerung und Vergänglichkeit und verbindet wissenschaftliche Materialanalysen mit taoistischer Philosophie und individueller Mythologie. Ihre Installation in der Berlinischen Galerie widmet sich Sand als weltweit wichtiger, zugleich zunehmend knapper Ressource. Sie setzt die 2024 begonnene Reihe „Field of Fragments“ fort und erweitert sie zu einer immersiven Gesamtinstallation. Lee scannt Sandkörner aus globalen Küstenregionen, verarbeitet sie als Computermodelle und modelliert sie bis zu tausendfach vergrößert in unterschiedlichen Formaten zu Skulpturen und Bildern.

Jeewi Lee. Residual Memories