Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960

Gropius Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963, Berlin

10. September 2026 – 17. Januar 2027

An kaum einem Ort traten die gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche im Westdeutschland der 1960er und 1970er Jahre so deutlich zutage wie in Berlin-Kreuzberg. Durch Anwerbeabkommen mit Italien, Griechenland, der Türkei und weiteren Ländern sowie die zunehmende Arbeitsmigration wurden hier Veränderungen sichtbar, die die bundesdeutsche Realität prägten. Die Gruppenausstellung widmet sich der vielfältigen, bislang kaum gewürdigten Kulturproduktion rund um die Arbeitsmigration und zeigt, wie Künstler*innen in Kreuzberg auf die Spannungen und Fragen ihrer Zeit reagierten. Über 100 historische und aktuelle Arbeiten aus Film, Malerei, Fotografie, Installation und Performance richten den Blick auf die Lebenswirklichkeiten von Arbeitsmigrant*innen und nachfolgenden Generationen. Sie thematisieren bis heute relevante Kämpfe um Mitbestimmung und Gleichbehandlung und verdeutlichen die internationale Bedeutung der Kreuzberger Kulturproduktion.

Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960