Unendliche Ausstellung

Hamburger Bahnhof - Nationalgalerie der Gegenwart, Invalidenstraße 50, 10557, Berlin

16. Juni 2023 – 31. Dezember 2027

Die „Unendliche Ausstellung“ umfasst inzwischen 23 Kunstwerke aus der Sammlung des Hamburger Bahnhof im Innen- und Außenraum des Museums. Microsite und Booklet führen durch Museum, Garten sowie angrenzende Bereiche und verbinden Sammlung, Geschichte, Gebäude und Nachbarschaft. Zum Rundgang zählen Dan Flavins Lichtinstallation (1996), historische Orte wie der ehemalige Grenzübergang Invalidenstraße, Christian Boltanskis „The Missing House“ in der Großen Hamburger Straße (1990) sowie jährliche Auftragsarbeiten von den Berliner Künstlerinnen Judith Hopf (2023),Claudia Wieser (2024) und Susan Philipsz (2025). Ab August 2026 ist eine von Ayșe Erkmen für die Fassade des Museums entwickelte Installation zu sehen. Die Ausstellung wird jedes Jahr um eine Neuproduktion ergänzt, die dauerhaft für die Sammlung der Nationalgalerie erworben wird. Da bisher alle Werke von Künstlern realisiert wurden, wurden zwischen 2023 und 2026 Künstlerinnen eingeladen. Die Installationen „dem Kirschbaum ähnelnde Essigbaumäste“ und „Regen“ der in Berlin lebende Künstlerin Judith Hopf von 2023 thematisieren Energien und Widerständigkeiten von Natur, die jenseits des menschlichen Einflusses liegen, und sind im Übergang zum Ostflügel zu sehen. Seit Juni 2024 ist ein gefliestes Werk von der in Berlin lebenden Künstlerin Claudia Wieser auf dem runden Fahrstuhlschacht am Eingang des Restaurants zu sehen. Die schottische Klangkünstlerin Susan Philipsz entwickelte für die „Unendliche Ausstellung“ eine Soundinstallation für den Innenhof des Hamburger Bahnhof, in der sie sich mit dem Ort und seiner Geschichte auseinandersetzt. An der Fassade des ehemaligen Bahnhofsgebäudes hat Ayșe Erkmen 2026 eine golden glänzende, zeichenhafte Skulptur installiert, die sowohl auf die ursprüngliche Funktion des Baus wie auf seine heutige Nutzung als Museum für zeitgenössische Kunst Bezug nimmt.

Unendliche Ausstellung