Galerie Judin (Mercator Höfe)

Potsdamer Straße 83, 10785, Berlin

Die Galerie Judin wurde 2003 in Zürich, der Heimatstadt von Juerg Judin, gegründet. 2008 zog sie in das rauere, aber künstlerisch viel lebendigere Berlin und übernahm 2011 die ehemalige Druckerei des Tagesspiegels in der Potsdamer Straße - damals ein gewagter Schritt. Das Viertel hat sich seitdem zum unbestrittenen Herzen der Berliner Kunstszene entwickelt, nur einen Steinwurf von der Neuen Nationalgalerie und der künftigen „Berlin Modern“ entfernt. Die neun Meter hohen, tageslichtdurchfluteten Hallen gelten als einer der schönsten Ausstellungsorte der Stadt. Im Jahr 2007 erwarb die Galerie eine verlassene Tankstelle aus den 1950er Jahren, die sie mit großer Sorgfalt restaurierte und erweiterte und die zu einem entscheidenden Teil ihrer sozialen DNA wurde. Von 2022 bis 2024 war es die Heimat eines temporären Museums, das George Grosz, dem großen Berliner Künstler, gewidmet war und viel internationales Lob erhielt. Seit 2015 teilt Juerg Judin die Verantwortung für die künstlerische und kommerzielle Weiterentwicklung der Galerie mit dem Kunsthistoriker Pay Matthis Karstens, der 2024 Miteigentümer wurde. Von Anfang an verbindet die beiden Partner eine gemeinsame Leidenschaft für Bücher und kunsthistorische Neugier. Dies hat dazu geführt, dass sie die Verantwortung für drei Kataloge raisonnés und die Verwaltung von zwei Nachlässen übernommen haben. Im Mai 2025 eröffneten die Galerie Judin und die New Yorker Pace Gallery gemeinsam einen Ausstellungsraum in der umgebauten Tankstelle und ihrem Garten, in dem sie abwechselnd Künstler aus ihren jeweiligen Programmen präsentieren werden.