Elisabethkirchstraße 16, 10115 , Berlin
Der konzeptuelle und zeitliche Bezug zum Medium der Fotografie bildet den Schwerpunkt der Sammlung Hackelsberger. In der Sammlung sind vor allem jüngere zeitgenössische Fotokünstlerinnen vertreten. Sie experimentieren mit fotografischem Material, erweitern das Medium durch Mehrfachbelichtungen oder kameralose Fotografie und nutzen analoge und digitale Verfahren. Häufig handelt es sich um fotokünstlerische Positionen, die aus mehr als einem Bild bestehen. Nicht nur (neue) Reproduktionstechniken sind für die Verbreitung fotografischer Bilder relevant, sondern auch ihre Weiterverwendung in Videos, Skulpturen oder Leuchtschriften. Bei der Annäherung an das Medium bzw. dem Interesse daran spielen die sich ständig wandelnde Fotografie sowie die vielfältige Beziehung zu Realität und Medium selbst eine entscheidende Rolle. Dies steht im Fokus der Sammlung. Die künstlerischen Positionen verbindet – bewusst unbewusst eine Hinwendung zum Wandel und zu Transformationen von Identitäten sowie den damit einhergehenden Mehrdeutigkeiten. Darüber hinaus reflektieren die Künstlerinnen und Künstler über noch nicht konstruierte Gesellschaften – damals, später und heute.